System- und Unsicherheitsanalysen (Monte-Carlo-Methode)

Im Nachhinein wissen es alle besser. Aber Entscheide müssen im Voraus gefällt werden, auch wenn die Daten nur teilweise vorliegen oder noch unsicher sind. Um trotzdem eine solide Entscheidungsbasis zu haben, ist es notwendig, Chancen und Risiken im Vorfeld genau abzuklären.

Die Monte-Carlo-Methode setzt hier an. Sie erlaubt es in einer Systemmodellierung anhand von Annahmen und Schätzungen zu berechnen, wie variabel die Ergebnisse eines Entscheids sein können. Damit kann das Risiko eines Projekts oder eines Systems quantifiziert werden. Die Monte-Carlo-Methode eignet sich auch für Sensitivitätsanalysen und die Berechnung von Vertrauensgrenzen. Sie wird z.B. auch bei der Ökobilanzierung verwendet, um die Signifikanz der Ergebnisse zu bestimmen.

Je nach Wunsch erarbeiten wir mit unserem Kunden eine Modellierung des zu betrachtenden Systems mit allen relevanten Annahmen und den dazu gehörenden Unsicherheiten. Wir berechnen daraus die Variabilität des Ergebnisses, oder wir beschränken uns darauf, die Variabilität der Ergebnisse eines vom Kunden erstellten Modells zu berechnen.

Ansprechperson
Fredy Dinkel