Projekt

Methodische Empfehlungen für standardisierte Ökobilanzen von Rübenzucker

Ansprechperson

Thomas Kägi

+41 44 444 20 17

In diesem Projekt analysierten wir in Zusammenarbeit mit EBP die ökologischen Auswirkungen des durchschnittlichen Zuckerrübenanbaus sowie der durchschnittlichen Zuckerherstellung in der EU als Basis für die PCR (Product Category Rules) Entwicklung von Zucker. Der Fokus lag dabei auf folgenden drei Punkten:

Inventar und Datenerhebung: Die Studie beantwortet die Frage, welche Daten in welcher Qualität erhoben werden müssen, um eine hohe Qualität der Resultate zu garantieren.

Relevante Wirkkategorien: Es wurden die vier gängigen gesamtaggregierenden Bewertungsmethoden ILCD v1.04, ReCiPe 2008, Ecological Scarcity 2013 und Impact 2002+ für eine detaillierte Relevanzanalyse der einzelnen Umweltwirkungen verwendet. Daraus wurde eine Empfehlung abgeleitet, welche Umweltwirkungen in einer PCR erwähnt werden sollten, um den grössten Teil der Umweltwirkungen von Zucker sinnvoll abzubilden.

Allokationsmethode: Die moderne Zuckerherstellung generiert bis zu 11 Nebenprodukte. Dabei stellt sich die Frage, welche Form der Allokation die reale Umweltbelastung am besten abbildet. Neben dem Substitutionsansatz (Gutschrift) und der ökonomischen Allokation wurden auch diverse physikalische Allokationsformen betrachtet (Masse, Trockenmasse, verdauliche Energie, Brennwert, Sukrosegehalt) und bewertet.

Die Erkenntnisse fliessen in die weitere PCR Entwicklung ein als Grundlage für die Erstellung von EPDs (Environmental Product Declaration) und PEFs (Product Environmental Footprint).

Kunde

Comité Européen des Fabricants de Sucre (CEFS)

Jahr

2014

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