Projekt

Ökobilanz von Heizvarianten im Gastronomie-Aussenbereich

Ansprechpersonen

Für verschiedene Wärmespender, wie Heizpilze mit Gas oder Pellets, Elektrostrahler, beheizbares Sitzkissen sowie Decken, haben wir im Auftrag des UGZ den Umweltfussabdruck berechnet. Folgende Erkenntnisse wurden abgeleitet: Am umweltfreundlichsten sind die Decken unter der Annahme, dass diese nur einmal pro Woche ausgetauscht und gewaschen werden müssen. Wenn im Aussenbereich von Gastronomiebetrieben geheizt werden soll, dann mit Elektrostrahlern, die mit zertifiziertem Ökostrom betrieben sind, oder mit Sitzkissen. Weniger überzeugend ist das Wärmen mit Pellets-Heizpilzen. Nicht empfohlen wird das Wärmen mit Flüssiggas-Heizpilzen oder mit Elektrostrahlern, die mit Schweizer Strommix betrieben sind.

Hinweis bezüglich Rechtsgrundlagen und Auswahl der Varianten: Heizungen im Freien sind im Kanton Zürich nur erlaubt, wenn sie durch erneuerbare Energie oder nicht anders nutzbare Abwärme betrieben werden. Die hier gemachten Empfehlungen beziehen sich nur auf die ökologische Bewertung und nicht auf die rechtlichen Rahmenbedingungen.

Im Merkblatt Heizvarianten im Gastronomie-Aussenbereich basieren nur die Ökobilanzresultate auf unserer Studie während die rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte vom UGZ selber bewertet wurden.

Kunde

Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ)

Jahr

2020

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