Zusammen mit unserer Partnerin Martina Wyrsch (Tiefgrün GmbH) haben wir das Opernhaus Zürich während 16 Monaten in einem umfassenden Nachhaltigkeitsprozess begleitet. In einem ersten Schritt wurde eine neue Klimabilanz erstellt – die letzte stammte von 2015. Die Emissionshotspots sind für Kulturinstitutionen mit eigenen Häusern typisch: Mobilität des Publikums und der Kunstschaffenden, Beschaffung von Materialien, Bauinvestitionen.
In einem Strategie-Workshop mit der Opernhausleitung entstand eine Nachhaltigkeitsstrategie mit klaren Handlungsfeldern und CO2-Zielen. Diese wurde im Rahmen eines Brown Bag-Lunch allen Mitarbeitenden vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
In einem , wurden danach in drei thematischen Workshops Massnahmen zu den Themen «Umgang mit Material in der Produktion», «Verpflegung» und «Energie» erarbeitet und in einem konkreten Massnahmenplan verdichtet.
Für uns war es ein spannender und bereichernder Prozess. Beeindruckend, mit welchem Engagement die Opernhausleitung die Herausforderung annimmt und wie viele Mitarbeitende sich aktiv eingebracht haben. Besonders inspirierend war die Vielfalt an Ideen aus den Workshops – ein schönes Beispiel dafür, dass die besten Ansätze für eine nachhaltigere Kulturpraxis von jenen kommen, die täglich mit den Herausforderungen konfrontiert sind.