Schadstoffberatung

Schadstoffe am Arbeitsplatz

Ansprechpersonen

Benedikt Wimmer

+41 61 206 95 36
E-Mail

Kurt Schläpfer


Möchten Sie die Belastungssituation an Arbeitsplätzen erheben oder überwachen?
Soll die Wirksamkeit emissionsmindernder Massnahmen überprüft werden?

 

Im Fokus unserer Arbeit steht die inhalative Exposition gegenüber Gefahrstoffen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit. Mit verschiedenen Probenahme- und Messmethoden können wir die Luft direkt bei den exponierten Personen messen. Wir messen sowohl gasförmige Schadstoffe (z.B. Lösungsmittel, Säuren, Aldehyde, Quecksilber) als auch staubgebundene Verbindungen (z.B. Schwermetalle). Daneben erfassen wir auch verschiedene Partikelfraktionen (PM10, lungengängige und alveolengängige Stäube sowie Nanopartikel), lungengängige Fasern (Asbest, KMF) und Aerosole (z.B. Kühlschmiermittel).

Wir sind Ansprechpersonen für die Health & Safety Manager oder Betriebsleiter*innen von Betrieben, die Gefahrstoffe einsetzen. Viele unserer Kund*innen möchten im Sinne einer Selbstüberprüfung einen Überblick über mögliche Gefährdungen durch inhalative Exposition erhalten. Kritische Arbeitsplätze und gesundheitskritische Stoffe sollen erkannt und überprüft und daraus ein allfälliger Massnahmenbedarf abgeleitet werden. Wir unterstützen aber auch, wenn zum Beispiel im Rahmen von Sicherheits-Audits Auflagen zu Arbeitsplatzmessungen umgesetzt werden müssen.

Die eingesetzten Stoffe, Mengen, Abläufe und räumlichen Begebenheiten sind in jedem Betrieb und an jedem Arbeitsplatz individuell. Um die im konkreten Fall relevanten Gefährdungen zu erkennen, analysieren wir im Austausch mit den verantwortlichen Personen die Situation und erstellen eine Gefährdungsanalyse zu den inhalativen Gefährdungen am Arbeitsplatz. Je nach Komplexität erfolgt dies telefonisch oder im Rahmen einer Begehung vor Ort.

Auf der Basis der Gefährdungsanalyse entwickeln wir ein individuelles Messkonzept, damit die relevanten Schadstoffe erfasst werden können und eine aussagekräftige Beurteilung ermöglicht wird. Wo vorhanden stützen wir uns dabei auf die Arbeitsplatzgrenzwerte aus der Schweiz (Maximale Arbeitsplatzkonzentration MAK). Nicht für alle Substanzen liegen jedoch entsprechende Grenzwerte vor. In solchen Fällen liefern uns unsere Erfahrung und Angaben aus anderen Ländern Hilfsmittel zur Einschätzung und Beurteilung.

Bei der Durchführung der Arbeitsplatzmessungen und der Umsetzung von Messkonzepten können wir auf ein breites Methodenrepertoire und auf eine bewährte Zusammenarbeit mit hochstehenden Laboratorien zurückgreifen. Dabei erfassen wir je nach Situation die Schadstoffe nicht nur standortbezogen, sondern auch personenbezogen im Atembereich der Mitarbeitenden. Dies ermöglicht es, die Schadstoffbelastung im Verlauf einer typischen Schicht realistisch und praxisnah zu erfassen.

Ergibt sich aus den durchgeführten Messungen und Probenahmen ein Handlungsbedarf zum Schutz der Mitarbeitenden, unterstützen wir Sie auf Wunsch bei der Planung und Umsetzung von Massnahmen zur Senkung der Luftbelastung. In gewissen Fällen ist nach der Umsetzung der Massnahmen eine Erfolgskontrolle mit Messungen sinnvoll.

Damit die im Rahmen einer Gefährdungsanalyse oder Arbeitsplatzmessungen definierten Massnahmen auch umgesetzt werden, unterstützen wir Sie gerne bei der Kommunikation und Schulung Ihrer Mitarbeitenden. Verständliche Arbeitsanweisungen, übersichtliche Checklisten sowie massgeschneiderte Schulungen helfen dabei, dass die Massnahmen den Weg in die Praxis finden.